Einladung zum Stammtisch
am 31.10. ab 19 Uhr im EA-Treff

„Gedanken, Zitate, Lieder
zu 500 Jahre Reformation“

Lassen Sie sich / lasst Euch nach dem Luthermarkt
nicht unser kleines Programm zum Mitmachen entgehen
mit historischen Imbiss (gegen Unkostenbeitrag) 

Solidarität mit den Opfern faschistischer Gewalt in Eisenach

Wie man in der letzten Woche aus der Thüringer und bundesweiten Presse bzw. Online-Medien erfahren konnte, nehmen nach der Bundestagswahl die faschistischen Attacken in Eisenach zu. Zeit-Online berichtet davon, dass bei einer Attacke von Neonazis ein Band-Mitglied von Gloomster verletzt wurde und eine Schülerin wegen ihrer antifaschsitischen Haltung bedroht wird. Flüchtlinge und Migranten werden vermehrt angegriffen. Auch Kinder mit brauner Hautfarbe werden verächtlich gemacht und eingeschüchtert. In Thüringen ist die Anzahl von Neonazi-Gewalttaten innerhalb eines Jahres um 40 % gestiegen.

Nach dem guten Wahleregbnissen von AfD und NDP in Eisenach und dem hiesigen Wahlkreis fühlen sich diese Horden wohl im Aufwind. Wir sprechen allen Opfern rechter Gewalt unsere Solidarität aus und kämpfen weiter für ein weltoffenes Eisenach. Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen.

–> Solidaritäts-Erklärung mit Bandmitglied von Gloomster

Keine Zerstörung von Kleinparks im Stadtgebiet

Presserklärung des Eisenacher Aufbruch zum Wohnungsbauprojekt im Viertel Thälmannstraße

Wie in den letzten Tagen in den Lokalzeitungen berichtet, liegen dem Bauausschuss des Stadtrates Anträge zu Bauvorhaben im Viertel an der Thälmannstraße vor. Der Eisenacher Aufbruch begrüßt es sehr, dass die SWG sich um neue Wohnungsbauprojekte kümmert. Mehr bezahlbare Wohnungen sind wirklich notwendig, nicht nur für Senioren, sondern auch für Familien mit Kindern. Diese Wohnungsbauprojekte dürfen jedoch auf keinen Fall zu Lasten der Klimas im Stadtgebiet gehen. Insbesondere lehnen wir es ab, dass erneut eine Reihe große Bäume gefällt werden sollen.

Im Stadtgebiet Eisenach gibt es viel zu wenige Flächen, die parkähnliche Strukturen haben und damit der Erholung der Menschen dienen. Gerade in einer Stadt, die einen so hohen Anteil älterer Bürger hat, ist es notwendig wohnungsnahe Erholungsgebiete für den täglichen Spaziergang zu haben. Es ist völlig inakzeptabel diese kleine Grünanlage an Fritz-Heckert und Clara-Zetkin-Straße durch Bebauung zu zerstören.

Fritz Hofmann, für den Eisenacher Aufbruch im Stadtrat, erklärt, dass er das Anliegen der Bürgerinitiative im Wohnviertel Thälmannstraße unterstützt und auf keinen Fall der Bebauung dieses Geländes zustimmen wird.

Es gibt in Eisenach noch sehr viele Möglichkeiten der Lückenbebauung ohne dabei Grünflächen und Bäume zu zerstören. Eine Sanierung der Industriebrachen im Viertel Oppenheimstraße wäre eine Möglichkeit für Wohnbebauung, wie auch das Gelände zwischen Bahnhof und Nikolaitor, wofür es bereits Entwürfe gab.

Unterstützt den Klimaschutz in Eisenach – macht mit beim Stadtradeln-Team Eisenacher Aufbruch & Friends!

Zum ersten Mal beteiligt sich Eisenach an der Aktion „Stadtradeln“Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am und  … vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Der Eisenacher Aufbruch hat das Team Eisenacher Aufbruch & Friends angemeldet und will in den 3 Wochen (4.9. – 24.9.) möglichst viel zur Verbesserung der Klimabilanz in Eisenach beitragen. Hier kann man sich registrieren: https://stadtradeln.de/registrieren

Ein Etappensieg! Parkhaus Tor zur Stadt – kein Pachtvertrag mit der Stadt!

Herzlichen Glückwunsch an alle EA-Mitglieder und EA-Freunde,

die aktiv und fleißig Unterschriften für die Petition „Stoppt das Millionengrab Parkhaus Tor zur Stadt!“ sammelten oder diese Petition unterstützten! Es kamen insgesamt 451 Unterschiften zusammen und am 3.8.2017 konnte man in der Eisenacher Lokalpresse lesen:

Die Stadt wird das auf dem Areal „Tor zur Stadt“ geplante Parkhaus mit rund 620 Autostellplätzen nicht pachten. … „Unsere Vertragsverhandlungen zum Parkhaus sind damit beendet“, erklärte Wolf in der Arbeitsgruppe Parkhaus „Tor zur Stadt“.
(Auszug aus der TLZ vom 3.8.2017)

Das ist erst einmal ein wichtiger Etappensieg! Am Tor zur Stadt und der Investorengruppe May hält die Bürgermeisterin aber weiterhin fest. Das bedeutet wir bleiben wachsam und werden dieses Projekt weiter kritisch in Frage stellen!