Debatte um Montagsdemo

Die EA-Homepage erreichte dieser Kommentar:

Könnt ihr bitte in Zeiten von einer hohen 7 Tages Indiz Abstand von Demonstrationen auf dem Eisenacher Markt nehmen.
Keiner darf sich mehr draußen treffen und das sollte ihr auch nicht. Solidarisch heißt auch mal pausieren und zu Hause zu bleiben.

Unsere Antwort:

Lieber Anonymer Rasta,
danke für Deinen Kommentar – es wäre allerdings auch ehrlicher nicht anonym zu bleiben und zu seiner Meinung zu stehen.
Wir sind unbedingt solidarisch und stehen dafür alle Regeln einzuhalten, die das Corona-Virus eindämmen. Es ist richtig Maske zutragen, es ist richtig Abstand zu halten, es ist richtig Kontakte zu minimieren und wir verzichten schon viele Wochen auf Zusammentreffen und Veranstaltungen in unseren Räumen. Hygieneregeln sind ebenfalls wichtig. Kundgebungen, an denen wir 2020 oder auch im neuen Jahr teilnehmen halten sich immer an die Coronaregeln. Aber wir verzichten nicht auf unsere demokratischen-politischen Rechte. Wir sind keine Coronaleugner, sind auch nicht der Meinung, dass hier eine Impf-Diktatur oder sonstige Verschwörung herrscht. Solche “Mythen” sind nichts anderes als Ausdruck faschistischer Ideologien. Auch darüber wollen wir bei politischen Aktionen aufklären.
Wir akzeptieren nicht, dass Corona-Regeln demokratische Rechte einschränken. Fast alle Regierungen weltweit – die Deutsche, die EU – haben es versäumt für wirksamen Gesundheitsschutz gegen Pandemien zu sorgen, obwohl sie wussten, dass es dazu kommt. Wir wollen laut und öffentlich kund tun, dass mehr Maßnahmen notwenig sind als die Regierung unternimmt. Die Schulen und Kitas müssen mit Luftreinigern ausgestattet werden, mit Warmwasser, Schulen mit digitaler Ausrüstung für Distanzunterricht – da wird viel zuwenig gemacht. Für Konzeren sind Milliarden da, für Kinder oder Pflegekräfte fast nichts. Das Privatleben wird weitgehend eingeschränkt, aber Arbeiten, wo die Ansteckungsgefahr so hoch ist, das ist weiter erlaubt. Es kann auch nicht sein, dass nicht notwendige Produktionsbetriebe laufen und dort die Ansteckung sehr hoch ist. In Logistikbetrieben wie bei Amazon sind bis zu 25 – 30 % der Belegschaft erkrankt.
Es ist solidarisch und im Interesse der Gesundheit Aller, diese Forderungen aufzustellen und die Debatte darum öffentlich bei Kundgebungen zu führen. Mit Maske, mit Abstand unter beachtung der Hygieneregeln.

Wir sind gene bereit eine solche Debatte auch öffentlich zu führen. Kommentare erwünscht.

Solidarische Grüße

2020 – war besonders – 2021 wird einfach anders!

Corona wäre schneller besiegbar gewesen … Wissenschaftler warnen seit 2012 vor Pandemien – von Seiten der Regierung war das kein Grund, Vorsorge für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu treffen.

Heute müssen die Menschen das ausbaden: steigender Bedarf an Intensivmedizin, täglich hunderte Tote, Überbelastung von Pflegekräften, Überbelastung der Familien. Auch die Kinder sind Leidtragende dieser Politik. Milliarden für die großen Monopole, viele kleine und Solo-Selbständige fallen durch die Ritzen – zahlen soll letztlich die Masse der Steuerzahler.

Der EA machte mit bei Protest-Kundgebungen  gegen die Einschränkung demokratischer Rechte (ohne Nazis) – aber  in Corona-Zeiten mit Abstand und Hygiene-Regeln!
Wir fordern echten Gesundheitsschutz, bessere Bezahlung der Pflegekräfte, ausreichend ausbilden und Stellen schaffen auch in Schulen und Kitas für kleinere Klassen und Gruppen, bessere Ausstattung dieser Einrichtungen.

In Eisenach gibt es noch Schulen ohne warmes Wasser. Auch Luftfilter müssen schnell her!
Das sind unsere Forderungen! Dafür stehen wir auf – macht mit!

…  Auch der nächste Sommergewinn 2021 ist abgesagt …

wir bleiben aber weiter aktiv und werden uns im Neuen Jahr 2021 mit Sicherheit zu Wort melden, im Stadtrat, in unserer Kulturwerkstatt und auf der Straße!

Alles Gute für das Neue Jahr 2021 und bleibt gesund!

 

 

Tor zur Stadt: Falscher Klotz am falschen Ort zur falschen Zeit!

Der Eisenacher Aufbruch hat das „Tor zur Stadt“ nie akzeptiert!

Eine Grünfläche mit Spielplatz und Brunnen wäre ein einladendes „Tor zur Stadt“ gewesen. Eine Stadthalle für (Abitur-)Feiern und Kongresse wird auch immer noch benötigt …
Dieses Einkaufszentr um braucht niemand! Es lockt unnötig Autoverkehr ins Stadtzentrum, und es macht die Läden in der Innenstadt kaputt, die sowieso kaum gegen den Internet-Handel ankommen.
Jetzt zeigt sich, wie berechtigt unsere Warnungen waren: Die notwendigen Schließungen durch die Corona-Pandemie werden wohl einigen Läden den Rest geben. Und genau jetzt macht das Einkaufszentrum auf – blöder hätte es kaum laufen können für die Innenstadt.

Vielen Dank auch an CDU-SPD-Linke-Grüne-BfE und alle, die das zu verantworten haben.

25.11.20 Internationaler Tag – Gegen Gewalt an Frauen

…weil wir nicht schweigen wollen, sondern NEIN sagen zu Gewalt gegen Frauen Zeigen wir das
am 25.11.2020 15.30 bis 16.30
auf dem Marktplatz in Eisenach

…weil Gewalt gegen Frauen viele Gesichter hat.Ob häusliche Gewalt, Mobbing, Frauenhandel und Sexismus. Oder strukturelle Gewalt gegen Frauen wie
Armut, Kriege, Umweltzerstörung, Vertreibung und Flucht, Diskriminierung bei beruflichen Chancen und Löhnen.

… weil in Deutschland 2019: 158 Frauen  durch den (Ex-)Partner ermordet wurden und die Täter höchstens wegen Totschlag nicht aber wegen Mordes verurteilt werden.
… weil Frauen, die eine ungewollte Schwangerschaft beenden wollen, von selbsternannten „Lebensschützern“ als „Mörderinnen“ stigmatisiert werden .
… weil über 14.000 Plätze fehlen in Frauenhäusern.
… weil die Corona-Pandemie und Weltwirtschafts- und Finanzkrise die Gewalt gegen Frauen dramatisch verschärft hat und die Zerreißprobe vieler Familien hauptsächlich  auf den Schultern der Frauen lastet.

… und weil überall auf der Welt Frauen mutig sich gegen Gewalt zusammenschließen …
Lasst uns gemeinsam eine rote Linie ziehen, die nicht überschirten werden darf!