Eisenacher Aufbruch verhindert peinlichen Austritt der Stadt aus Klimabündnis!

Im November 2016 informierte die OB den Stadtrat, dass die Spenden für das KlimaBündnis nicht mehr zur Verfügung stehen und laut Beschluss die Stadt aus dem Bündnis austreten müsse. Daraufhin hat unser Stadtratsmitglied Fritz Hofmann im Namen des Eisenacher Aufbruchs mitgeteilt, dass der EA bis auf weiteres die Spenden aufbringt.

Wir bitten die Bevölkerung um Spenden, um diese 300 Euro für den Klimaschutz aufzubringen (Spendenkonto siehe unten). Wir sind allerdings der Meinung, dass die Stadt diese 300 Euro durchaus selbst aufbringen kann und muss. Bereits im Dezember 2016 beantragt die Oberbürgermeisterin im Stadtrat den Beitritt der Stadt zum „Lutherwege-Verband“ mit einem Jahresbeitrag von 300 Euro. Am Geld fehlt es also nicht.

Eisenach muss Vorreiter im Klimaschutz sein, gerade in einer Zeit wo die Arbeitsplätze in der Autoindustrie gefährdet sind, weil die Autokonzerne den Übergang zu Elektro- und Brennstoffzellenmotoren verweigert haben. Sie haben die Bevölkerung belogen und die Luft mit Abgasen vergiftet. Eisenach muss in die Infrastruktur für Elektromobilität, emissionsfreie Busse und Car-Sharing investieren und den Radverkehr fördern. Eisenach hat als Stadt des Automobilbaus nur eine Zukunft, wenn wir konsequent auf emissionsfreien Verkehr setzen.

Hier das ganze Flugblatt vom 6.12.16 lesen: ea-verhindert-austritt-aus-klimabuendnis

 

 

Vorschlag Eisenacher Aufbruch „unerschrockenes Wort“

der Eisenacher Aufbruch schlägt Frau Ingrid Pfeiffer für den Preis der Lutherstädte „Das unerschrockene Wort“ vor. Dieser Vorschlag begründet sich in dem unermüdlichen und uneigennützigen Engagement von Frau Pfeiffer für Denkmalschutz, Städtebau und Kultur in Eisenach über das letzte Vierteljahrhundert. Mit ihr als langjähriger Vorsitzenden bekam der „Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs“ im Jahr 2008 den höchsten deutschen Denkmalschutz-Preis verliehen. Frau Pfeiffer hat sich nie von Gegenwind beirren lassen, so auch in jüngster Vergangenheit, als sie und ihre Mitstreiter von Seiten der Stadtverwaltung wegen ihrer kritischen Äußerungen zur Vergabepraxis anlässlich der geplanten Baumfällung mit gerichtlicher Verfolgung bedroht wurden.

Hier die ganze Presserklärung

Eisenacher Baupolitik – oder die Axt im Walde!

Axt TomahawkIst das nur Dummheit – oder Methode?
Ein Schelm wer böses dabei denkt!

So kann man am 15.6.2016 in der TLZ lesen:

Die Stadtverwaltung hat offenbar für die von ihr und den Planern angestrebte Variante bisher weder die Genehmigung zur Fällung noch die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis für den Einbau der geplanten Schwergewichtswand. –  weiterlesen hier:

http://eisenach.tlz.de/web/eisenach/startseite/detail/-/specific/Mauer-am-Nikolaitor-Stadt-plant-ohne-Genehmigungen-1652734193

Der Eisenacher Aufbruch ist für die Einhaltung der denkmalrechtlichen Bestimmung und für den Erhalt der Kastanie entsprechend der Baumsatzung! Wie wäre es einmal mit einem transparenten und gesetzeskonformen Verhalten der Eisenacher Bauverwaltung – oder ist das zuviel verlangt?

Anscheinend JA!

Bei der Stadtratssitzung am 14.6.2016 wurde eine Bürgeranfrage zum Thema sehr unzureichend beantwortet. Als hätten sie das geahnt, protestierten Bürger vorm Rautenkranz mit einem Plakat. Dafür sollen sie sich der nun entschuldigen! Anscheinend ist ein guter Eisenacher Bürger nur einer, der alle Kröten schluckt, die Stadtverwaltung und OB ihm vorsetzen.