Keine Zerstörung von Kleinparks im Stadtgebiet

Presserklärung des Eisenacher Aufbruch zum Wohnungsbauprojekt im Viertel Thälmannstraße

Wie in den letzten Tagen in den Lokalzeitungen berichtet, liegen dem Bauausschuss des Stadtrates Anträge zu Bauvorhaben im Viertel an der Thälmannstraße vor. Der Eisenacher Aufbruch begrüßt es sehr, dass die SWG sich um neue Wohnungsbauprojekte kümmert. Mehr bezahlbare Wohnungen sind wirklich notwendig, nicht nur für Senioren, sondern auch für Familien mit Kindern. Diese Wohnungsbauprojekte dürfen jedoch auf keinen Fall zu Lasten der Klimas im Stadtgebiet gehen. Insbesondere lehnen wir es ab, dass erneut eine Reihe große Bäume gefällt werden sollen.

Im Stadtgebiet Eisenach gibt es viel zu wenige Flächen, die parkähnliche Strukturen haben und damit der Erholung der Menschen dienen. Gerade in einer Stadt, die einen so hohen Anteil älterer Bürger hat, ist es notwendig wohnungsnahe Erholungsgebiete für den täglichen Spaziergang zu haben. Es ist völlig inakzeptabel diese kleine Grünanlage an Fritz-Heckert und Clara-Zetkin-Straße durch Bebauung zu zerstören.

Fritz Hofmann, für den Eisenacher Aufbruch im Stadtrat, erklärt, dass er das Anliegen der Bürgerinitiative im Wohnviertel Thälmannstraße unterstützt und auf keinen Fall der Bebauung dieses Geländes zustimmen wird.

Es gibt in Eisenach noch sehr viele Möglichkeiten der Lückenbebauung ohne dabei Grünflächen und Bäume zu zerstören. Eine Sanierung der Industriebrachen im Viertel Oppenheimstraße wäre eine Möglichkeit für Wohnbebauung, wie auch das Gelände zwischen Bahnhof und Nikolaitor, wofür es bereits Entwürfe gab.

Unterstützt den Klimaschutz in Eisenach – macht mit beim Stadtradeln-Team Eisenacher Aufbruch & Friends!

Zum ersten Mal beteiligt sich Eisenach an der Aktion „Stadtradeln“Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am und  … vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Der Eisenacher Aufbruch hat das Team Eisenacher Aufbruch & Friends angemeldet und will in den 3 Wochen (4.9. – 24.9.) möglichst viel zur Verbesserung der Klimabilanz in Eisenach beitragen. Hier kann man sich registrieren: https://stadtradeln.de/registrieren

Ein Etappensieg! Parkhaus Tor zur Stadt – kein Pachtvertrag mit der Stadt!

Herzlichen Glückwunsch an alle EA-Mitglieder und EA-Freunde,

die aktiv und fleißig Unterschriften für die Petition „Stoppt das Millionengrab Parkhaus Tor zur Stadt!“ sammelten oder diese Petition unterstützten! Es kamen insgesamt 451 Unterschiften zusammen und am 3.8.2017 konnte man in der Eisenacher Lokalpresse lesen:

Die Stadt wird das auf dem Areal „Tor zur Stadt“ geplante Parkhaus mit rund 620 Autostellplätzen nicht pachten. … „Unsere Vertragsverhandlungen zum Parkhaus sind damit beendet“, erklärte Wolf in der Arbeitsgruppe Parkhaus „Tor zur Stadt“.
(Auszug aus der TLZ vom 3.8.2017)

Das ist erst einmal ein wichtiger Etappensieg! Am Tor zur Stadt und der Investorengruppe May hält die Bürgermeisterin aber weiterhin fest. Das bedeutet wir bleiben wachsam und werden dieses Projekt weiter kritisch in Frage stellen!

Eine mutige kleine Stadt in Thüringen stellt sich quer

Mit viel Engagement haben sich die Bürger von Themar und Umgebung am Wochenende gegen das größte Faschistenkonzert Europas dieses Jahres engagiert. Unermüdlich haben sie seit Wochen Plakate gemalt, Aktivitäten vorbereitet, mobilisiert. Eindrucksvoll haben sie sich dagegen gewehrt, dass Tausende Neofaschisten ihr Städtchen fluten. Respekt und Hochachtung für dieses Engagement, das viel mehr Unterstützung aus Thüringen und von Thüringer Politikern verdient hätte. Wir sind stolz, dass wir zu diesem antifaschistischen Widerstand etwas beitragen konnten und werden auch weiter solidarisch allen Antifaschisten zur Seite stehen.

Ein starkes Signal

Die vom Eisenacher Aufbruch initiierte Online-Petition „Stoppt das Millionengrab Parkhaus Tor zur Stadt!“ endete am Samstag den 15.7.2017. Bei insgesamt drei Aktionen in der Innenstadt haben wir die Petition bekannt gemacht und Unterschriften gesammelt. In der Lokalpresse wurde über diese Aktionen berichtet. Fleißige Unterschriften-Sammler sorgten dafür, dass die Petition weiter bekannt gemacht und zu einem Erfolg wurde. Das Ergebnis von 451 Unterschriften in 6 Monaten zu einem Thema, über das in dieser Zeit wenig in der Presse berichtet und diskutiert wurde, ist ein starkes Signal!
Herzlichen Glückwunsch und Dank an alle Aktivisten!
Damit ist unser Anliegen aber noch nicht durchgesetzt und wir werden weiter dran bleiben.