Gratulation an Katja Wolf zur Wiederwahl

Sicher kam ihr zugute, dass sie in den letzten Jahren mit Hilfe der RotRotGrünen Landesregierung und den Landeszuschüssen für Eisenach, doch einiges an notwendigen Investitionen für Eisenach auf die Beine stellen konnte. Das war unbedingt notwendig, es gibt aber immer  noch eine Menge Baustellen und Investitionsbedarf.

Wir werden die Kommunalpolitik in Eisenach auf alle Fälle weiter kritisch und engagiert zu unserer Sache machen!

Entsprechend unserer Wahlprüfsteine sehen wir hier Handlungsbedarf

  • Das Projekt „Tor zur Stadt“ entspricht noch längst nicht den Wünschen und Bedürfnissen der Eisenacher.
  • Wohngebietsnahe Schulen müssen gesichert werden – statt schicker „Leuchtturm-Projekte“ (Stichwort Petersbergschule contra Oststadtschule).
  • Eine effektive Klimaschutzpolitik muss verwirklicht werden: Verkehr raus aus der Innenstadt, Aus- und Umbau des ÖPNV.
  • Das Profitstreben und der strukturelle Umbau der Autoindustrie darf nicht auf Kosten der Arbeitsplätze in der Region geben, da brauchen die Belegschaften die Unterstützung der Eisenacher.
  • Bezahlbarer Wohnraum und eine Stadtentwicklungspolitik nach den Bedürfnissen der Einwohner ist dringlich;
  • Ebenso demokratisches Handeln, das sich klar abgrenzt gegenüber faschistischen und faschistoiden Bestrebungen

Also gerade in Bezug auf die nächstes Jahr stattfindende Kommunalwahl, haben wir noch viele Themen zu bearbeiten und freuen uns auf viele engagierte Mitstreiter!

Wir laden daher ein am Dienstag, den 8.5.2017  ab 19 Uhr zum Stammtisch ein, wo wir diese Themen diskutieren können.

 

Wahlprüfsteine des EA zur OB-Wahl

Die Mitglieder des Eisenacher Aufbruch sind aktiv in der Kommunalpolitik, um eine weltoffene, lebenswerte Stadt zu gestalten, in der alle hier lebenden Menschen eine Zukunft haben.

Ob wir der Kandidatin und den Kandidaten von LINKE, SPD oder CDU zur OB-Wahl unsere Stimmen geben werden, messen wir an ihren Aussagen und ihren Taten zu diesen Prüfsteinen:

Hier lesen: EA – Wahlprüfsteine zur OB-Wahl

Frauen für Frieden * Stopp Rassismus und Sexismus

Die Montagsdemo Eisenach, der Eisenacher Aufbruch und das internationalistische Bündnis
laden ein zur Feier des internationalen Frauentags ab 17 Uhr im EA-Treff

Katharinenstr. 42
Frauen sind die Hälfte des Himmels – doch auch dort wo es demokratische Rechte für Frauen gibt, ist Unterdrückung und doppelte Ausbeutung von Frauen noch lange nicht Geschichte. Weltweit tragen die Frauen meist die größere Last, bei der Erziehung der Kinder, der Versorgung der Familie. Von Krieg, Bürgerkrieg und Umweltzerstörung sind sie wegen dieser Aufgaben besonders betroffen. Gerade in der heutigen Zeit haben wir also tausend Gründe den 8. März als internationalen Frauentag zu begehen und unsere Forderungen deutlich vorzubringen!

Presserklärung der Eisenacher Montagsdemonstration zum 12.2.2018

„Solidarität heißt Widerstand – Kampf den Faschismus in jedem Land“ – unter dieser Losung war die Montagsdemonstration diese Woche wieder auf den Straßen der Eisenacher Innenstadt präsent. Die kämpferische Demonstration richtete sich gegen den Überfall des faschistischen Erdogan-Regimes auf die Gebiete in Nordsyrien, wo Kurden und andere Nationalitäten sich eine fortschrittliche demokratische Selbstverwaltung erkämpft haben. Die Demonstration richtete sich auch gegen die brisante Kriegsgefahr, die von der Einmischung vieler alter und neuer imperialistischer Mächte in der Region ausgeht.

Die Faschisten (NPD) wollten die Eisenacher und die kurdischen Mitbürger einschüchtern und haben zu einer Gegenkundgebung und Demonstration aufgerufen, „um sich die Eisenacher Innenstadt zurückzuholen“.
Wir haben uns nicht einschüchtern lassen!
150 Teilnehmer zählte unsere Kundgebung und Montagsdemonstration rund um die Innenstadt. Sie wurde moderiert von Fritz Hofmann, Stadtrat für den „Eisenacher Aufbruch“ und einem aus Afrîn stammenden kurdischen Flüchtling. Jeder Redebeitrag wurde wechselseitig übersetzt und auch die Parolen abwechselnd in Deutsch und Kurdisch gerufen. Von Anfang bis Ende waren auch viele Eisenacher mit dabei, die gegen Faschismus und Krieg, sowie für Frieden und Freiheit für Kurdistan demonstrieren wollten.
Mit dem Auftreten in Deutsch und Kurdisch konnten die Passanten mitbekommen worum es geht. Es gab spontane Zustimmung, wir haben damit aber auch zur Diskussion und Auseinandersetzung angeregt, bei Menschen, die Vorbehalte haben, und so ins Nachdenken kamen. Nächsten Montag wird es um 17 Uhr erneut eine Kundgebung auf dem Markt geben und anschließend eine Veranstaltung zum Thema.

Fritz Hofmann, Moderator der Montagsdemonstration und im Stadtrat für den “Eisenacher

Presserklärung der Eisenacher Montagsdemonstration zum 5.2.2018

Solidarität mit Afrîn – gegen den militärischen Überfall der Türkei 

Seit 2004 macht die Montagsdemonstration Eisenach, den Montag zum Tag des Widerstandes: gegen Hartz IV und Leiharbeit, nach Fukushima zur Stilllegung aller Atomkraftwerke, für Klimaschutz, gegen Arbeitsplatzvernichtung und viele andere Themen.

Heute ging es um Widerstand gegen den aggressiven Überfall der Türkei auf Afrîn / Syrien und Solidarität mit der Bevölkerung von Afrîn.  Mit deutschen Leopard-Panzern führt Erdogan einen schmutzigen Krieg gegen die Einwohner von Afrîn. Gegen 500.000 syrische Flüchtlinge, die dort Schutz gefunden haben. Vor allem aber werden die kurdischen Kämpfer der YPG bekämpft werden, die erfolgreich den IS aus dem Kanton vertrieben haben.

Etwa 120 Teilnehmer aus Eisenach und hier lebende Kurden haben sich am heutigen Protest beteiligt. Spontan demonstrierten sie durch die Karlstraße. Die Eisenacher waren überrascht, jedoch sehr oft mit dem Anliegen der Demonstration solidarisch. Sie äußerten ihr Unverständnis über deutsche Waffenlieferungen an die Türkei  und die Unterstützung der Politik Erdogans durch die deutsche Regierung.