Vorschlag Eisenacher Aufbruch „unerschrockenes Wort“

der Eisenacher Aufbruch schlägt Frau Ingrid Pfeiffer für den Preis der Lutherstädte „Das unerschrockene Wort“ vor. Dieser Vorschlag begründet sich in dem unermüdlichen und uneigennützigen Engagement von Frau Pfeiffer für Denkmalschutz, Städtebau und Kultur in Eisenach über das letzte Vierteljahrhundert. Mit ihr als langjähriger Vorsitzenden bekam der „Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs“ im Jahr 2008 den höchsten deutschen Denkmalschutz-Preis verliehen. Frau Pfeiffer hat sich nie von Gegenwind beirren lassen, so auch in jüngster Vergangenheit, als sie und ihre Mitstreiter von Seiten der Stadtverwaltung wegen ihrer kritischen Äußerungen zur Vergabepraxis anlässlich der geplanten Baumfällung mit gerichtlicher Verfolgung bedroht wurden.

Hier die ganze Presserklärung

Eisenacher Baupolitik – oder die Axt im Walde!

Axt TomahawkIst das nur Dummheit – oder Methode?
Ein Schelm wer böses dabei denkt!

So kann man am 15.6.2016 in der TLZ lesen:

Die Stadtverwaltung hat offenbar für die von ihr und den Planern angestrebte Variante bisher weder die Genehmigung zur Fällung noch die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis für den Einbau der geplanten Schwergewichtswand. –  weiterlesen hier:

http://eisenach.tlz.de/web/eisenach/startseite/detail/-/specific/Mauer-am-Nikolaitor-Stadt-plant-ohne-Genehmigungen-1652734193

Der Eisenacher Aufbruch ist für die Einhaltung der denkmalrechtlichen Bestimmung und für den Erhalt der Kastanie entsprechend der Baumsatzung! Wie wäre es einmal mit einem transparenten und gesetzeskonformen Verhalten der Eisenacher Bauverwaltung – oder ist das zuviel verlangt?

Anscheinend JA!

Bei der Stadtratssitzung am 14.6.2016 wurde eine Bürgeranfrage zum Thema sehr unzureichend beantwortet. Als hätten sie das geahnt, protestierten Bürger vorm Rautenkranz mit einem Plakat. Dafür sollen sie sich der nun entschuldigen! Anscheinend ist ein guter Eisenacher Bürger nur einer, der alle Kröten schluckt, die Stadtverwaltung und OB ihm vorsetzen.

 

Unsere Haltung zum Haushalt der Stadt Eisenach

Bei der Stadtratsitzung am 10.5.2016 stimmte Fritz Hofmann nicht für den neuen Haushalt der Stadt Eisenach und die Fortschreibung des Haushaltssicherungsgesetzes. Diese Art Haushalte, die auf ständig steigenden Grund- und Gewerbesteuern basieren, sind Augenwischerei! Gerade das Haushaltssicherungsgesetz soll zur Konsolidierung des Eisenacher Haushaltes beitragen. Tatsächlich steigen jedoch Jahr für Jahr die notwendigen Bedarfszuweisungen vom Land.

Das Haushaltssicherungsgesetz ist eine Methode die Stadt zu erpressen, ständige Steuererhöhungen vorzunehmen. Die Stadt sollte mit ihren Hebesätzen immer um 10 % über dem Landesdurchschnitt liegen. Damit wird eine ständige Steuererhöhungsschraube nach oben festgeschrieben. Der EA begrüßt, dass der Stadtrat keine weiteren Steuererhöhungen bei der Gewerbesteuer und der Grundsteuer B beschlossen und damit diese Erpressung abgelehnt hat. Weiterlesen