Klimaaktion: Am 6.11. um 11 Uhr auf den Markt!

Es gibt viele gute Gründe sich am Umweltkampftag des internationalistischen Bündnis zu beteiligen (hier zum Aufruf des InterBündnis Flyer Umweltkampftag)

Der Stadtrat hat bei der letzten Sitzung gegen die Umweltbedenken der BI aus dem Thälmannviertel entschieden und will den Elefantenspielplatz weiter bebauen und 18 Bäume fällen!

Ein Anfrage unseres EA-Stadtrat Mitglieds Thomas May hat außerdem erbracht, dass für das Hochwasserschutz-Projekt an der Hörsel allein in Eisenach 700 Bäume gefällt werden.

Auch die Bäume am Karlsplatz sind weiter in Gefahr.

Dazu kommt die weitere Versiegelung durch Neubauprojekte.

Eisenach hat noch viele Baustellen, die den Klimaschutz nicht fördern sondern behindern.

Hier in Eisenach spiegelt sich wieder, was für die ganze Welt bei G20 und dem Klimagipfel in Glasgow deutlich wird: Profite gehen immer noch vor Klimaschutz! Es bleibt bei Beteuerungen auf dem Papier!

Tatsächliche Änderung der Klimapolitik im notwendigen Umfang ist nicht in Sicht! Daher müssen wir weiter auf die Straße!

 

Der Eisenacher Aufbruch unterstützt den Solidaritätskreis „Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz bei Opel Eisenach und den Zulieferern“

Der Vorstand des Eisenacher Aufbruch hat einstimmig beschlossen,  den neu gegründeten Solidaritätskreis „Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz bei Opel Eisenach und den Zulieferern“ zu unterstützen und sich an der aktiven Solidaritätsarbeit zu beteiligen. Hier kann man die Pressemitteilung des Solidaritätskreises lesen!

Mitglieder des Eisenacher Aufbruch beteiligen sich bisher an den Aktionen vorm Tor, der Mahnwache und sammeln Unterschriften.  Die Räume unserer Kulturwerkstatt EA  stellen wir dem Solidaritätskreis für seine Treffen zur Verfügung.

Am Samstag hat zur Wartburg-Rallye bereits eine erfolgreiche Mahnwache stattgefunden.

  • Es wurden 144 Unterschriften gegen die drohende Werkschließung gesammelt
  • Es wurde über 100 Euro Spenden gesammelt.

Am Montag soll die vorläufig letzte Schicht für dieses Jahr laufen.

Daher will der Solikreis den ganzen Montag eine Mahnwache vor dem Opel-Tor organisieren.
Außerdem wird die Montagsdemo, 4.10.21 um 17 Uhr – Marktplatz / Eingang Karlstraße die  Solidarität gegen die Vernichtung tausender Arbeitsplätze in der Region zum Hauptthema machen!

Jede/Jeder von Euch/Ihnen, der das unterstützen möchte kann etwas tun!

  • Unterschriften sammeln  (hier geht es zur Unterschriftenliste Opel-Solidarität)
  • Zur Montagsdemo kommen
  • Die Mahnwache vor dem Opel-Tor kann mit  Kaffee, Tee,  Kuchen oder Gebäck versorgen
  • Zum Solikreis-Treffen am Dienstag 5.10.21 – 16 Uhr in die Kulturwerkstatt kommen, wo weitere Aktivitäten beraten werden.

Solidarität mit dem Kampf um alle Arbeitsplätze im Opelwerk und seinen Zulieferbetrieben! Die kalte Schließung des Werkes muss verhindert werden!

Nachdem die Geschäftsleitung bei der Betriebsversammlung am Dienstag nichts Neues zu verkünden hatte, wurde die Belegschaft nur 48 Stunden später darüber informiert, dass Montag ihr letzter Arbeitstag für dieses Jahr ist!

Grund sei Teilemangel als Auswirkungen der Corona-Krise. Das sind aber keine neuen Fakten!

Wie Kollegen berichteten, werden nicht nur die Bänder leer gefahren wie noch nie, sondern auch sämtliche übrigen Bauteile in das Werk in Sochaux/Frankreich gebracht. Der Anlauf des Facelift Grandland X soll jetzt dort stattfinden.

Die Gefahr einer Schließung des Eisenacher Werks ist damit so akut wie noch nie. Das betrifft nicht nur die Opelaner, sondern auch Leiharbeiter, Mitarbeiter von Servicefirmen, Zulieferer und ihre Familien.  Seit mehr als 10 Jahren werden die Kollegen mit immer neuen Meldungen unter Druck gesetzt, wird auf Lohn verzichtet, wurden Arbeitsplätze abgebaut, um das Werk zu „sichern“. Auch die Landesregierung hat das immer wieder finanziell gefördert.

Es ist notwendig jetzt der Belegschaft den Rücken zu stärken, wenn sie kämpfen will,  um die befürchtete kalte Schließung zu verhindert.

Das hat doch System, wenn Stellantis mit dieser Überrumpelungstaktik ausgerechnet nach der Bundestagswahl ankommt und Fakten schafft, die Kollegen nach Hause schickt, das Werk leer fährt. Da kann man dann im Januar leicht  sagen „tut uns leid, aber dieses Werk wieder anzufahren, das ist nicht rentabel…“?

Arbeits- und Ausbildungsplätze werden in der Region und in Deutschland aber weiter gebraucht. Es ist richtig, für die Rettung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen im ganzen Konzern und Länderübergreifend zu kämpfen.

Sowohl ich als Stadtrat als auch der ganze Eisenacher Aufbruch stehen euch in eurem Kampf uneingeschränkt zur Seite!

Thomas May

Mitglied im Stadtrat für den Eisenacher Aufbruch

 

Erneut feige, faschistische Angriffe auf Kulturwerkstatt EA und RosaLuxx

Am Samstagabend wurde der Vorstand des Eisenacher Aufbruchs von Nachbarn darüber informiert, dass knapp drei Jahre nach dem faschistischen Anschlag vom Oktober 2018 wieder ein Pflasterstein im Schaufenster der Kulturwerkstatt EA landete. Die Polizei nahm am selben Abend den Vorgang auf und stellte Beweisstücke sicher und der EA hat Strafanzeige erstattet.

Auch die Fensterscheibe des RosaLuxx wurde eingeworfen. Der Eisenacher Aufbruch erklärt sich ausdrücklich solidarisch mit dem Wahlkreisbüro der Linken.

Wir gehen davon aus, dass das keine spontane Aktion war, sondern bewusst gegen den Eisenacher Aufbruch und seine antifaschistische Haltung in der Kommunalpolitik gerichtet ist. Wir gehen auch davon aus, dass dieser Anschlag wie vor drei Jahren einen faschistischen Hintergrund hat.

Hier wird sehr deutlich, wer glaubt das Problem faschistoider und faschistischer Kräfte löse sich, indem man sie ignoriert – wie bei der Masken-Affaire im Stadtrat – der irrt gewaltig!

Die Eisenacher Bürgerinnen und Bürger haben mehrheitlich eine antifaschistische Haltung. Es wird höchste Zeit, dass auch die politische Stadtspitze, die demokratischen Parteien und Organisationen endlich gemeinsam gegen Faschismus aktiv werden und  jede Spaltung wie durch das Eisenacher Bündnis gegen Rechts zurückweisen.

Kein Fußbreit den Faschisten!