25.2.2022
Die Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo ruft auf:
Aktiver Widerstand für den Weltfrieden!
Gegen jede imperialistische Aggression und Krieg, egal ob von Russland oder USA/NATO!
Kommt zu den Montagsdemos
Am Donnerstagmorgen begann das russische Putin-Regime mit dem Angriff auf die Ukraine. Diesen verurteilen wir uneingeschränkt. Sofortiger Stopp der russischen Bombardements und Truppeneinmärsche! Zugleich stellen wir fest, dass wochen-/monatelange vorherige Provokationen durch NATO und USA den Krieg in der Ukraine regelrecht provoziert haben. Die deutsche Bundesregierung inszeniert sich zusammen mit der NATO als friedliebende Kraft, bedient sich zugleich einer bisher ungekannten Kriegsrhetorik. Sie attackiert und diffamiert jeden, der sich kritisch zur Politik der NATO/USA äußert. Alle im Bundestag vertretenen Parteien haben sich inzwischen dem Regierungskurs angeschlossen. Auch in der weitgehend gleichgeschalteten Medienberichterstattung werden Positionen, die beide imperialistische Lager kritisieren, ausgeschlossen.
Die Bundesweite Montagsdemo steht auf der Seite der Arbeiter und Massen in der Ukraine, nicht aber auf der Seite der ukrainischen Regierung, die es zu verantworten hat, dass die Mehrheit der Bevölkerung in größter Armut lebt und die die demokratischen Rechte und Freiheiten massiv einschränkt.
Es sind die Arbeiterfamilien und die Masse der Bevölkerung, auf die die Lasten und das Leid des Krieges und der Weltwirtschaftskrise abgewälzt werden – sowohl in der Ukraine, Russland wie auch in Deutschland! In der Ukraine sind 100.000 Menschen auf der Flucht, erste Todesopfer des Krieges sind zu beklagen. In Deutschland grassiert die Inflation, die Bevölkerung soll mit einer weiteren Erhöhung der Energiepreise die Rechnung der Sanktionspolitik zahlen.
Wir sagen:
Gegen jede imperialistische Aggression!
Hände weg von und Schluss mit dem Angriff auf die Ukraine!
Rückzug aller deutschen Truppen aus dem Ausland!
Aktiv für den Weltfrieden! Hoch die internationale Solidarität!
Die Situation macht unübersehbar deutlich: Wir brauchen eine neue Friedensbewegung! Eine Friedensbewegung, die sich gegen alle imperialistischen Kräfte richtet und die internationale Solidarität der Arbeiterklasse und Volksmassen der verschiedenen Länder und den aktiven Widerstand für den Weltfrieden organisiert. Gerne stellen wir die Kundgebungen und Demonstrationen der bundesweiten Montagsdemobewegung als Plattform für Proteste der neuen Friedensbewegung zur Verfügung. Das Offene Mikrofon, das wir auf demokratisch-antifaschistischer Grundlage seit 2004 verwirklichen, ist unser besonderes und bewährtes Markenzeichen, sich überzeugend, kontrovers, demokratisch und streitbar auszutauschen und Klarheit in der komplizierten Situation zu vermitteln.
Die Bundesweite Montagsdemo ruft auf, die örtlichen Montagsdemos unter dem Motto „Montag ist Tag des Widerstands!“ am kommenden Montag 28. Februar und bis auf weiteres wöchentlich durchzuführen.
Liebe Mitglieder, Liebe Freundinnen und Freunde des Eisenacher Aufbruch,
Wir möchten diesen Neujahrsgruß noch zum Anlass nehmen, Sie/Euch auf eine Aktion des Eisenacher Bündnis gegen Rechtsextremismus aufmerksam zu machen. Es gibt dort einen offenen Brief gegen die Corona-Spaziergänge unter Einfluss von Faschisten und AfD. Auch wenn dieses Bündnis den Eisenacher Aufbruch auf undemokratische Weise hinausgeworfen hat, steht der Eisenacher Aufbruch unbedingt für die antifaschistische Einheit und Zusammenarbeit. Eine solche Initiative ist gut, notwendig sind aber weitere Schritte! Bitte prüft, ob Sie/Ihr diesen offenen Brief unterzeichnen könnt. Siehe: https://bgr-eisenach.de/
Sobald die Corona-Lage es zulässt planen wir, in der Kulturwerkstatt wieder S tammtische und Veranstaltungen durchzuführen …
Mit der Provokation im Januar in der Stadtratssitzung die Masken zu verweigern, haben AfD und NPD dem Ansehen von Eisenach großen Schaden zugefügt. Dieser Provokation setzte sich am Wochenende fort, als die AfD zum Flashmob rief. Nein, da waren nicht nur verbale Zündler aus faschistischen Kreisen mit dabei – die ganze Richtung ist komplett daneben!
Haben wir im Wartburgkreise und ganz Thüringen nicht mit die höchsten Inzidenzen, höchste Hospitalisierungsraten, voll belegte Intensivbetten? Mit großem Unmut wird diese Aktion in der Eisenacher Bevölkerung breit diskutiert. Viele Menschen haben keinerlei Verständnis dafür und fordern wie überall in Deutschland eine Impfpflicht.
Die Einschränkungen für Ungeimpfte sind nicht „diskriminierend“ – sie sind notwendig, um Kinder, Kranke, Alte und Schwache – um die ganze Gesellschaft zu schützen, um die Menschen in Pflegeberufen zu entlasten.
Freiheit wird von AfD, NPD und Querdenkern nur dort gefordert, wo es um ihre eigenen egoistischen Interessen geht. Zur wirklichen Freiheit gehört aber auch, die Freiheit und Unversehrtheit der Anderen zu berücksichtigen, im Interesse der Gesamtheit Rücksicht zu nehmen.
Unmut herrscht in Eisenach aber auch darüber, dass solche Spreader-Events ohne Masken nicht unterbunden werden! Es ist allerhöchste Zeit, dass Eisenacher Verantwortliche im Stadtrat, an der Stadtspitze handeln! Der Eisenacher Aufbruch zeigte heute bei der Stadtratssitzung seine Forderung groß und deutlich auf: „Stoppt die Corona-„Spaziergänge“ von AfD, NPD und Impfverweigerern. Was sie „Freiheit“ nennen, ist Egoismus, er Leid und Tod schafft!“
Zutritt zu öffentlichen Veranstaltungen / Versammlungen in der Kulturwerkstatt EA können wir leider derzeit aufgrund der Warnstufe 3 im Wartburgkreis und der Corona-Verordnung des Landes Thüringen und des Wartburgkreises nur Personen gewähren, die vollständig geimpft oder genesen sind – oder einen negativen Schnelltest-Test, nicht älter als 24 Std. vorweisen können.
Der Vorstand

