Sommerfest gelungen

Danke für die kulinarischen, kulturellen und finanziellen Beiträge. Das Fest kam sehr gut an. Corona-Abstand in der Kulturwerkstatt konnte gut eingehalten werden.

Solidarität mit Ilka May gegen ihre Kündigung

Ilka May wurde nach 17 Jahren Betriebszugehörigkeit bei Fresenius Kabi in Mihla (bei Eisenach) fristlos gekündigt, wegen einer angeblich vorgetäuschten Erkrankung. Die Überprüfung durch den Medizinischen Dienst stellte die Erkrankung jedoch nicht infrage. Nun wird ihr vorgeworfen, dass sie ihre Kollegen über ihre Kündigung informiert hat. Diese Kündigung ist vom ersten Moment an politisch motiviert. Fresenius will Ilka May los werden – und damit die Belegschaft einschüchtern und spalten.

Im Werk Mihla von Fresenius Kabi (früher Clinico) arbeiten in der Produktion hauptsächlich Frauen, viele sind über 50 Jahre alt. Dort wird in drei Schichten sieben Tage in der Woche gearbeitet. Nur jedes 4. Wochenende ist für die Beschäftigten frei. In den letzten Jahren wurde eine neue Halle gebaut, um die Produktion auszuweiten, aber es wurden keine neuen Kollegen eingestellt. Wegen der höheren Arbeitsbelastung sind viele vorzeitig in Rente gegangen, um dem Druck zu entgehen. Das wird durch Leiharbeiter ausgeglichen.

Ilka hat sich im Werk Mihla aktiv für die Gründung eines Betriebsrates engagiert und sich für die Rechte ihrer Kollegen eingesetzt. Ihr besonderes „Verbrechen“ war, dass sie dabei auch noch mit dem Internationalistischen Bündnis und dem Eisenacher Aufbruch zusammen gearbeitet und für Wahlen kandidiert hat. Dafür wird sie angegriffen und wurde sie schließlich gekündigt.

So werden Beschäftigte im Gesundheitsbereich behandelt, die heute als „systemrelevant“ 2020-Flyer-IlkaMay beklatscht werden! Hier kann man das ganze Flugblatt lesen!

Mitglieder des Eisenacher Aufbruch machen mit im Solidaritätskreis Ilka May unter 2020-Flyer-IlkaMayunterstützen Ilka’s Kampf gegen die skandalösen politisch motivierten Kündigung durch Fresenius Kabi: Eine für alle – Alle für Eine!

 

 

#Zusammenhalten in Corona-Zeiten

Die Kinder sind nicht in Schule und Kindergarten, die Eltern in Kurzarbeit oder im Homeoffice. Andere sind besonders geforderter: Das medizinische Personal im Krankenhaus, in den Altenheimen, in den Arztpraxen – die Kassierer und Supermarktangestellte – die Logistiker die die Waren bringen.

In der BMW Siedlung in Eisenach wollten wir zeigen: Es kommt darauf an Zusammenzuhalten, sich gegenseitig zu unterstützen. Seit 20 Tagen gibt es immer um 18 Uhr ein Balkon-Konzert.